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Audit Yourself  – Selbstverantwortung In 4 Schritten

Audit yourself – Selbstverantwortung in 4 Schritten

Würden Sie sich als selbstbestimmte Persönlichkeit bezeichnen, die bereit ist, Selbstverantwortung zu übernehmen? Und wenn ja, reiben Sie sich oftmals an denjenigen, die das nicht tun? An Menschen, die darauf warten, Anweisungen zu befolgen, anstatt Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen?

Wer für materiell wertvolle Dinge, wie zum Beispiel ein Unternehmen oder ein Haus, Verantwortung trägt, kennt dessen Zahlen: Umsatz, Ertrag, Marktwert, Rendite und so weiter ….. Im geschäftlichen Alltag verbringen wir viel Zeit mit der Prüfung von Zahlen, Daten und Fakten. Alles ganz normal und notwendig.

Was wir darüber hinaus leider oftmals vergessen, ist ausgerechnet das Wertvollste, für das jeder von uns einhundert Prozent Verantwortung trägt: wir selbst! Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringen Sie mit Ihrem „persönlichen Audit“? Ihrem Self-check? Beurteilen Sie sich regelmäßig selbst? Was Sie tun? Wie Sie sich entwickeln? Oder überlassen Sie diese Dinge eher dem „Zufall“?

In 4 Schritten zur Selbstverantwortung

Leider geschieht das bei vielen von uns viel zu selten und vor allem zu unregelmäßig. Und da es keinen An/Aus-Schalter für Selbstverantwortung gibt, war ich von einer folgender Führungskräfte-Challenge so begeistert, dass ich sie Ihnen gerne heute vorstellen möchte:

Schauen Sie jeden Sonntag (oder an einem anderen für Sie passenden Tag) in Ihren Kalender, sehen Sie sich Ihre Situationen oder Aktivitäten der vergangenen Woche an und kategorisieren Sie sie – audit yourself!

  1. Die Blindgänger – Situationen, die nur Zeit gekostet, aber kein Ergebnis gebracht, nichts bewegt und ebenfalls nicht zur Klärung einer Situation oder eines Problems beigetragen haben.
  2. Die Zeitfresser – Situationen, die zwar zu einem Ergebnis geführt haben, deren Zeitaufwand aber unverhältnismäßig war.
  3. Die Ausgewogenen – Situationen, die etwas vorangebracht haben oder zu einer Entscheidung geführt haben und bei denen der Zeitaufwand und das Ergebnis in einem gesunden Verhältnis zueinander standen.
  4. Die Sternstunden – Situationen, bei denen Sie – wie unter 3. aufgeführt – nicht nur etwas vorangebracht haben, sondern auch wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten. Oder bei denen Sie neue Vorgehensweisen entdecken konnten, oder, oder ….. Das bedeutet, das Ergebnis inklusive aller Zusatznutzen hat Ihren Aufwand deutlich überstiegen.

Soweit so gut. Jetzt kommt der nächsten Schritt: HANDELN. Und zwar:

  1. Die Blindgänger werden aus Ihrem Kalender gestrichen.
  2. Die Zeitfresser: Überlegen Sie sich, wie Sie in dieser Situation das Verhältnis in eine gesunde Relation verändern können. Das heißt die Situation weiterzuentwickeln, sodass sie von Nr. 2 zur Nr. 3 wird. Gelingt das nicht, werfen Sie die Situation raus aus Ihrem Leben!
  3. Die Ausgewogenen – Hier gilt: weitermachen wie bisher.
  4. Die Sternstunden – Davon bitte unbedingt mehr. Überlegen Sie sich, warum diese Situationen so wirkungsvoll waren und versuchen Sie, mehr davon zu tun.

Der Nährboden für Ihr persönliches Wachstum

Dieses „audit yourself“ – das ich selbst ausprobiert habe – ist sehr hilfreich und wichtig für unser persönliches Wachstum. Es ist wie „Müll trennen und wegbringen“ und sorgt für Klarheit und frische Luft.

Wenn auch nicht jede Woche und vielleicht nicht exakt in dieser Form, so möchte ich Ihnen mit diesem Check eine Anregung liefern, wie Sie step by step und in Ihrem Tempo eine Möglichkeit an der Hand haben, Verantwortung für sich und Ihr Handeln zu übernehmen.

Ich wünsche Ihnen einen kraftvollen Start in diese Übung – Audit yourself und handeln Sie jetzt!

Herzlichst

Ihre

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