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12 Anti-Stress Weihnachtstipps

12 Anti-Stress Weihnachtstipps

Weihnachtszeit! Doch von Besinnlichkeit keine Spur! Warum wird in dieser Zeit besonders viel gestritten? Ganz einfach: Weil die idealisierte Wunschvorstellung eines idyllischen Weihnachtsabends auf harte und manchmal enttäuschende Realität trifft.

Großmanöver Weihnachten

Alle unter einen Hut zu bekommen und allen Ansprüchen gerecht zu werden, ist schwierig und besonders für Patchworkfamilien eine besondere Herausforderung.

Eine Klientin (nennen wir sie Sabine) erzählte mir, wie so etwas bei ihr aussieht: „Am Weihnachtsabend feiern meine beiden Kinder zusammen mit ihrem Vater Michael (die Namen sind frei erfunden) und Claudia, Michaels neuer Lebensgefährtin und die Mutter des jüngsten Geschwister. Am nächsten Tag setzt Michael unsere beiden Kinder bei mir ab.“

Michael besucht dann mit Claudia und der Kleinen seine Eltern. Die hätten gerne alle drei Enkel gesehen, aber das war terminlich nicht umsetzbar. Denn am nächsten Tag fahren Sabine und ihre Kinder zu ihren Eltern, die weiter weg wohnen.

Kompliziert wird es, weil Joachim, der neue Freund von Sabine, zusammen mit seiner pubertierenden Tochter Lara aus erster Ehe ebenfalls mit auf Reisen geht. Schließlich will er seine neue Lebensgefährtin an den Feiertagen auch mal sehen. Und Lara konkurriert natürlich mit meiner Klientin um die Aufmerksamkeit von Joachim.

Haben Sie hier noch den Durchblick? Diese Verstrickungen – besonders in der Weihnachtszeit – sind nicht selten. Aber „Fröhliche Weihnachten“ geht auch anders.

12 Anti-Stress Weihnachtstipps

Lesen Sie nachfolgend meine Anti-Stress Weihnachtstipps als Anregung für ein harmonisches Fest im Kreise Ihrer Lieben.
1. Mit wem wann feiern? Planen ist kein Hexenwerk

Überlegen Sie sich so früh wie möglich, wie Sie die Feiertage gestalten möchten. Denken Sie dabei an das, was SIE möchten!

Fragen Sie sich erst dann, welche Verpflichtungen anstehen. Wo sind Freiräume möglich? Gibt es Erwartungen? Und was hat Sie an den vergangenen Feiertagen gestört?

Fragen Sie auch Ihren Partner, wie er oder sie sich die Feiertage vorstellt. Achten Sie darauf, dass Sie für beide Seiten gute Kompromisse eingehen!

2. Keine Zickereien

Auch wenn die Familie Ihres Partners nicht ganz Ihr Fall ist, zicken Sie nicht kindisch herum. Vergessen Sie an Weihnachten alle Sticheleien und drücken Sie ein Auge zu.

Denken Sie daran: Jeder tut das, was er kann und so gut er es kann. Auch wenn die Gans der Schwiegermutter zu lange im Ofen war oder die Schwägerin unmögliche Kleidung trägt. Behalten Sie es für sich.

3. Mit oder ohne Lametta?

Wenn er sein Lametta will, dann lassen Sie es ihm. Dafür bekommen Sie Ihr traditionelles Weihnachtsfrühstück – vielleicht sogar im Bett, wenn Sie mögen.

Im nächsten Jahr werden die Karten dann wieder neu gemischt. Wenn Ihnen das schwer fällt, denken Sie daran: Ist es wirklich wichtiger, das Fest genau so zu feiern, wie es Ihr Ideal ist, als mit Ihrem Partner fair auf einen grünen Zweig zu kommen?

4. Der 24.12. ist KEIN Problemlösungstag!

Mehr Alkohol und Zeit zu zweit als sonst. Das verleitet zu brisantem Gesprächsstoff. Schlucken Sie alle aufkommenden Vorwürfe oder Beschuldigungen des Jahres herunter, denn es hilft nichts: Weihnachten ist dafür nicht der richtige Zeitpunkt, denn Probleme lösen Sie am 24.12. garantiert nicht.

5. Weihnachts-Vorbereitungs-Gedöns

Alle Jahre wieder das Thema in jeder Familie: Wer kauft den Baum und wer schmückt ihn. Wann wird für das Weihnachtsessen eingekauft und wer fährt wann zur Familie damit der andere etwas trinken kann?

Ein ausgefeilschter Plan hilft weiter. Wer diese Punkte rechtzeitig klärt, umgeht eine Menge Streitereien, die in den Feiertagen zwischendurch entstehen.

6. Lachen Sie über alles, was schiefgeht

Sagen Sie Ihrem Perfektionismus für einen Monat ade! Die Wohnung muss zu Weihnachten nicht picobello geputzt sein und auch beim Essen weiß jeder, dass Sie kein 5-Sterne Koch sind. Und wenn die Baumkrone schief ist, versuchen Sie einfach, darüber zu lachen. Denn nichts macht freier als Humor.

Denn oft sind es die Dinge, die schiefgegangen sind, diejenigen, über die man noch Jahre später spricht!

7. Ich hab nichts zum Anziehen

So banal wie es klingen mag, es liefert großes Potenzial für Streitereien und angespannte Stimmung. Wer am 24.12. kurz vor der Abfahrt zu den Eltern nicht mehr in das Hemd passt oder das „unbeliebte“ Kleid trägt, schürt Unruhe und miese Laune.

So geht’s: Schlüpfen Sie ein paar Tage vorher in ihr Festgewand und sprechen Sie locker mit Ihrem Partner darüber. Auch hier darf zusammen herzhaft gelacht werden.

8. Nein, nicht schon wieder Socken!

Miese Laune unter dem Tannenbaum, Umtauschstress zwischen den Jahren. Das Geschenk hat mal wieder nicht ganz den Vorstellungen entsprochen.

Beugen Sie vor: Äußern Sie mehrere Wünsche (zum Beispiel in Form eines netten Weihnachtswunschzettels) und legen Sie einen finanziellen Rahmen fest!

Für die Romantik nehmen Sie sich Zeit für eine liebevolle Karte mit persönlichen Worten. Schließlich handelt es sich um das „Fest der Liebe“, bei dem es nicht nur ums Essen und viele Geschenke geht!

9. Vanillekipferl & Zimtsterne – fresh, homemade, lovely

Sie werden es nicht glauben: Selbstgebackenes oder Selbstgebasteltes kommt immer sehr gut an, weil sie von Herzen kommen. Oder bringen Sie doch eine kleine Aufmerksamkeit vom Urlaub mit. Geschenke sollen erfreuen und müssen nicht immer teuer sein.

10. Für Perfektionisten: Geschenkkarteien

Wer optimal auf alle Anlässe vorbereitet sein will, legt für jede Person eine Karteikarte mit den Geschenkanlässen des Jahres an. Einfach zwischendrin immer Notizen machen und Sie wissen, was Sie schenken. Besser geht nicht!

und hier noch die

11. Klassische Geschenke No-Gos

Männer mögen einfach keine Strickpullover, Socken, Unterhosen, Krawatten oder Plüschtiere.

Wir Frauen freuen uns wenig über Fußballkarten, Anti-Aging Cremes, Küchen- oder Putzutensilien.

Vorsicht Falle beim Parfüm, denn wenn es jahrelang immer dasselbe ist, wirkt das eher einfallslos!

12. Last Minute Geschenke

Sie sind ein bisschen zu spät? Kein Problem:

Verschenken Sie ZEIT, die Sie sich für ein liebes Familienmitglied oder einem guten Freund nehmen.

Nehmen Sie eine schöne Geschenkkarte (Mein Tipp: Immer auf Vorrat kaufen!) und bieten Sie einen nutzvollen „Gefallen“ an, z.B. im nächsten Jahr beim Urlaub auf das Haustier aufpassen oder 1x die Woche mit der Oma einkaufen gehen, oder oder, oder.

Immer mit Liebe und Herz schenken

Denken Sie immer daran, Weihnachten ist das Fest des Jahres. Die Menschen spüren, ob etwas mit Liebe und Herz verschenkt wird. Hier also noch zwei Tipps, die wichtig sind:

Auch Geldgeschenke wollen stilvoll eingepackt werden! Werten Sie den „nackten“ Umschlag zusätzlich mit einem kleinen Geschenk wie z.B. Pralinen, Minihandcreme oder einem schönen Stern oder Herz auf.

Geschenkgutscheine sind auch eine gute Lösung. Allerdings sollten Sie sich etwas anderes einfallen lassen, als sie stillos als PDF auszudrucken. Der Beschenkte merkt sofort, dass Sie sich keine Gedanken gemacht haben.

Empfehlenswert sind vor allem auch Gutscheine von Dienstleistern, die wirklich ansprechende Gutscheinkarten mit einem schönen Umschlag anbieten.

Generell sind neutrale Geschenke immer willkommen. Dazu zählen Bücher (finden Sie vorher heraus, was der Beschenkte gerne liest!), edle Schreibgeräte oder stilvolle Wohnaccessoires. Präsentkörbe für den Kulinariker, das Abo für die Lieblingszeitschrift oder Geschenke für die jeweiligen Hobbies. Entdecken Sie die Möglichkeiten.

Sie fühlen sich generell gestresst? Lesen Sie hier weitere hilfreiche Tipps zur Stressvermeidung und Stressabbau.

Ich wünsche Ihnen viel Freude in der Vorweihnachtszeit und freue mich, wenn Sie einige meiner Tipps ausprobieren.

Schreiben Sie mir Ihre Erlebnisse – egal ob sie zum Lachen oder Weinen sind.

Winterliche Grüße

Ihre Birgit Natale-Weber

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